Herzlich willkommen auf unseren Service- und Informationsseiten

Als Interessent für unsere Dienstleistungen finden Sie im nachstehenden Bereich ein Info-Portal mit topaktuellen Informationen aus den Bereichen Steuern & Recht.

Außerdem bieten wir Ihnen in unserem Archiv die Möglichkeit, eine umfangreiche Datenbank für Recherchen zu nutzen.

Über die DATEVInformationen für Unternehmer werden Sie auf die Website der DATEV eG zu aktuellen Wirtschaftsinformationen weitergeleitet.

Wenn Sie "mehr" Informationen der Infothek wünschen, stehen Ihnen die nachstehenden allgemeinen Zugangsdaten zur Infothek zur Verfügung:


Benutzername:
Passwort:

Infothek@bsrgmbh.de
Kanzlei24


Unsere aktuellen Hinweise:

Infothek

Zurück zur Übersicht
Steuern / Einkommensteuer 
Montag, 29.11.2021

Abfindung: Steuergestaltung durch Verschiebung von Auszahlungszeitpunkt prüfen

Wenn ein Arbeitsverhältnis aufgelöst wird, bekommen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer oft eine Abfindung. Diese ist ein steuerpflichtiger Arbeitslohn. Die Abfindung wird steuerlich dem Kalenderjahr zugeordnet, in dem die Zahlung auf dem Konto eingegangen ist. Durch die Anwendung der sog. Fünftelregelung können Abfindungen ermäßigt besteuert werden. Dazu muss die Abfindung auf einen Schlag, d. h. innerhalb eines Kalenderjahres gezahlt werden. Wird die Abfindung in Teilbeträgen über mehrere Kalenderjahre verteilt, ist die ermäßigte Besteuerung in der Regel nicht anwendbar.

Je nach Einkommensverhältnissen kann die Verschiebung einer kompletten Abfindungszahlung in das Folgejahr steuerliche Vorteile bringen. Bedeutsam wird das, wenn die Einkünfte infolge von vorübergehender Arbeitslosigkeit im kommenden Jahr geringer ausfallen und der Betroffene Lohnersatzleistungen bezieht. In diesen Fällen führt die Progression der Einkommensbesteuerung oft zu einer niedrigeren Gesamtsteuerbelastung der Abfindung, wenn diese erst in dem Kalenderjahr ausgezahlt wird, in dem der Arbeitnehmer nur Lohnersatzleistungen erhält. Weitere Voraussetzung ist, dass die Gesamteinnahmen einschließlich der Lohnersatzleistungen und der Abfindung höher ausfallen als die Einnahmen im Vorjahr.

Eine steuerliche Gestaltung des Zuflusszeitpunktes ist erlaubt. Wird zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer vereinbart, dass die Fälligkeit der Abfindungszahlung in das Folgejahr hinausgeschoben wird, ist dies rechtlich zulässig, zumindest solange die ursprünglich vereinbarte Fälligkeit noch nicht eingetreten ist.

Zurück zur Übersicht

Die Fachnachrichten in der Infothek werden Ihnen von der Redaktion Steuern & Recht der DATEV eG zur Verfügung gestellt.